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Übersicht
der angebotenen Therapien:
Krankengymnastik
Allgemeine Krankengymnastik zur Therapie neurologischer,
traumatologischer/postoperativer und orthopädischer
Krankheitsbilder.

Manuelle
Therapie
Manuelle Therapie ist eine Methode, bei der der Therapeut mit seinen
Händen (manuell) versucht eingeschränkte Strukturen
zu
mobilisieren. In 7 Ausbildungsjahren habe ich das Konzept nach G. D.
Maitland erlernt und mit dem internationalen Examen (OMT) abgeschlossen.
Elemente des Maitland-Konzepts sind:
- Eine ausführliche Befundaufnahme
des Patienten (Befragung, Untersuchung)
- Regelmäßiger
Wiederbefund zur Kontrolle des Therapieverlaufs
- Mobilisationen der Wirbelsäule
und der
Extremitätengelenke (was je nach Befundergebnis sehr sanft
sein
kann oder wenn nötig mit gezieltem Impuls)
- Heimprogramm (spezifische Mobilisations-
oder Stabilisationsübungen) mit ernomischen Alltagsaspekten
- Berücksichtigung aller
Strukturen, die an
den Beschwerden beteiligt sein können, z. B. Gelenke, Nerven,
Muskulatur, Bänder, Bandscheibe ....
- Spezifische Stabilisationsübungen
- Besondere Indikation: Therapie von
Störungen des Kiefergelenks (sog. Cranio-Mandibuläre-
oder
Temporo-Mandibuläre Dysfunktionen)
Weitere Informationen über das Maitland-Konzept finden Sie hier.
Physikalische
Therapie
Physikalische Therapien sind in der Regel Maßnahmen wie
Reizstrom, Ultraschall, Wärmebehandlung, die
ergänzend
zur Manuellen Therapie, Krankengymnastik oder Massage verordnet werden.
Krankengymnastik auf
neuropysiologischer Grundlage (Bobath-Konzept):
Das Gehirn ist lebenslang lernfähig. Bei einem Schlaganfall,
Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung können Teile des
Gehirns
irreversibel geschädigt werden. Die Therapie nach K. und B.
Bobath
versucht das Neuerlernen verlorengegangener Bewegungsmuster zu
unterstützen.

Sonstige Therapien
Brügger-Therapie:
Dr. A. Brügger hat ein Modell über sogenannte
„Funktionskrankheiten“ entwickelt. Danach behandelt
der
Therapeut das Zusammenspiel (Funktion) von Muskelgruppen.
Galileo
Vibrationstraining:
Gezieltes Muskeltraining auf Galileo wird erfolgreich bei der
Osteoporose-Behandlung eingesetzt. Beckenbodentraining auf Galileo
hilft bei Belastungs-Harninkontinenz. Rückenschmerzen werden
durch
Entspannung, Dehnung und Verbesserung der Koordination gelindert. Nach
einem Schlaganfall verhilft Galileo Training zu einer Verbesserung von
Tonuskontrolle und Koordination, zu Entspannung durch Dehnung sowie zu
höherer Bewegungsgeschwindigkeit. Weitere Informationen
über
das Galileo-Vibrationstraining finden Sie hier.
Manuelle
Lymphdrainage:
Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist
breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und
Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie
Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche
nach
Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders
häufig
wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig.
Durch verschiedene Massage- und Grifftechniken wird das Lymphsystem
aktiviert, indem vor allem die Pumpleistung der
Lymphgefäße,
verbessert wird.
Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen
und
traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen
(z.B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch
bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und
ähnlichen
Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet. (nach
Wikipedia)
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